Das ist nicht in den USA….. Vorüberlegungen

Letztendlich war es bis kurz davor nicht klar, ob wir wirklich in den Osten der USA fahren. Als dann entschieden  war, dass ich erst einmal 10 Tage allein unterwegs sein würde, kümmerte ich mich um die Route, die ich allein fahren wollte. Nicht zu viele Meilen, auch ans Meer, Natur, Städte vermeiden.

Das nächste, was mir immer deutlicher wurde: ich wollte keinen großen Camper, eher den kleinst möglichen. Das schränkte die Auswahl meines Startpunktes ein. Klar war, dass ich im entfernteren Umkreis von Atlanta starten wollte, unklar, ob Andi zu mir fliegen oder ob ich ihn mit dem Camper abholen würde.

Florida bot sich als Startpunkt an, die unterschiedlichen Camperpreise entschieden dann, dass es in Orlando losgehen würde. Und ich nach Atlanta fahren würde,  da sich meine Lust auf eine Floridarundfahrt sehr in Grenzen hielt.

Die Planung für das Reisen zu zweit bestand in drei Alternativrouten, je nach Wetter wollten wir uns dann flexibel entscheiden. Der Hurricane Florence, der Mitte September die Outerbanks und North Carolina erwischte, eliminierte dann eine der angedachten Strecken, wir wollten nicht durch ein Gebiet reisen, in dem die Menschen sich gerade vor den Trümmern ihrer Existenz befanden.

Ängste hatte ich im Vorfeld auch, sie reichten von „Fährt der Camper zuverlässig?“ Über „Trau ich mich los zu fahren?“  bis hin zu „All die Gefahren die in der Wildnis auf mich lauern könnten,…..“. Letztendlich entschied ich mich gegen Bärenspray als Schutz aus der Haltung heraus, dass man Gefahren auch herbei befürchten kann.

Dass ich mit der Technik, Handy, SIM Karte, Navi so meine Kommunikationsprobleme hatte, war mir bekannt. Kaufte mir daher im Vorfeld noch zwei Straßenkarten um von diesen Hilfsmittel weitgehend unabhängig zu sein. Das beruhigte mich. Habe sie dann aber direkt nach dem Kauf im Parkhaus liegen lassen!

Lernerfahrung der Vorbereitungsphase: entscheidend ist die Auseinandersetzung mit Themen nicht das exakte Planen.

 

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